Abenteuer Single

Alleine reisen - Glück teilen

Reiseart

Singlereise

Unterkunft

Garden Residence

Dauer

8 Tage / 7 Nächte

Highlights

Lorem, Ipsum, und Dolor

Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile.

Diese Weisheit meines vor längerer Zeit verstorbenen Nachbarn Aristoteles, möchten wir mit unseren Gruppenreisen und dir zum Leben erwecken und spürbar werden lassen.

Liebe Singles, für viele spirituelle Lehrer ist der Weg, des mit sich alleine sein, die einzige Möglichkeit und der einzige Weg wahrhaftige Erkenntnis zu gewinnen. Es heißt, wer sich selbst aushalten und ertragen kann, den können auch andere ertragen und aushalten. Dietrich Bonhoeffer formulierte es so: "Wer Gemeinschaft will ohne Alleinsein, der stürzt in die Leere der Worte und Gefühle. Wer Alleinsein sucht ohne Gemeinschaft, der kommt im Abgrund um. QUELLE www.dietrich-bonhoeffer.de

Dies möchte ich mit unserer Gruppenreise 'Abenteuer Single' verhindern und biete jedem, der nach einer Gemeinschaft sucht eine wunderschöne Möglichkeit der Verbundenheit und der Resonanz an. Ich möchte an dieser Stelle betonen, daß ich keine Partnervermittlung anstrebe, sondern eher eine Art Vermittlung für Menschen, die gewisse Bedürftigkeiten abgelegt haben und mit freiem Geiste in einer Gruppe reisen möchten um sich auszutauschen, zu spiegeln, Freude zu teilen und zusammen Lebendigkeit zu spüren. Sollte es wiedererwachtend über die Agape hinaus zum Bogenschuss Eros kommen, oder die Anziehung Aphrodites unwiderstehlich erscheinen, dann stehen wir selbstverständlich keinen Göttern im Wege.
Wohlwollen, Respekt, Achtsamkeit und Wertschätzung sind Begriffe, die im altgriechischen mit dem Verb 'agapan' in Verbindung standen und zum Ausdruck gebracht wurden.

Mit dieser Agape, die man heute auch als Nächstenliebe oder freudiges Willkommen heißen bezeichnen könnte , wollen wir mit euch das Abenteuer Single erleben und den Wert des Ganzen feiern.

Reiseverlauf

2

Tag 1

Ankunft

Wie bei allen anderen Reisen, die wir anbieten, holen wir euch am Flughafen Thessaloniki um 14.00 Uhr an Parkplatz P5 ab.
Informationen hierzu findet ihr unter der Rubrik 'Flüge und Shuttle'.

Vom Flughafen geht es über die Berge Thessalonikis auf direktem Wege nach Olympiada, wo wir an unserem tollen Feriendomizil 'Garden Residenz' ankommen.

Auch hierzu findet ihr alle Informationen in der Rubrik 'Unterkunft'.

3

Nach der Ankunft gibt es zu allererst eine herzliche Begrüßung und ein fröhliches Willkommen heißen. Im Anschluss beziehen wir die Zimmer und lernen unser Unterkunft und die Gemeinschaft kennen.

Nach einer Verschnaufpause geht es dann in mein Lieblings -Fischrestaurant, wo uns Christos mit seinen selbst gefangenen Spezialitäten verwöhnen wird. Sein Restaurant liegt direkt am Meer und bietet uns eine Traumkulisse über die Bucht.
Hier lassen wir unseren ersten Abend individuell ausklingen.

Kalinichta!

4

Tag 2

Das große Ganze im Überblick

Der ein oder andere kennt das Gefühl, wenn der Geist über den Dingen schwebt, man Gedankenlosigkeit verspürt, das Körpergefühl schwindet und man in einen Zustand der Glückseligkeit eintaucht, gerade so, als sei man nicht Zuhause, sondern wo anders, oder eben mittendrin.

Diesen Zustand den Aristoteles die Theoria nannte, möchten wir an diesem Tage hoch oben über dem Strymonischen Golf mit euch erleben.

5

Er führt seiner Ansicht nach zur höchsten Form menschlichen Glückes, zur Eudaimonia, die durch einfache zweckfreie reine Betrachtung zu erfahren ist. In diesem Zustand verschmelzen wir mit dem Strymonischen Golf, der so scheint es zu unseren Füßen liegt und werden eins mit ihm und mit unserer Umwelt.

Ein Augenblick von Frieden, Freude und Freiheit, erwartet uns also.

Doch zuvor genießen wir den ersten Augenaufschlag, begrüßen den Tag und folgen dem Duft von frischem Kaffee, der uns zum Frühstücksbuffet lockt. Gestärkt und mit gepacktem Rucksack fahren wir nach Asprovalta, was zentral am Kopf des Golfes im Norden liegt. Von dort aus starten wir am Meer und wandern hoch hinaus in das Kerdylio-Gebirge.

Nach 5,5 Kilometer und 450 Höhenmeter erreichen wir ein verlassenes knapp 500 Jahre altes Kloster aus der Osmanischen Zeit namens Agios Georgios.

6

Nach weiteren 500 Meter stoßen wir auf eine alte Festung aus der byzantinischen Epoche, dort angekommen werden wir von einem atemberaubenden Ausblick über den gesamten Strymonischen Golf begrüßt, der uns zu einer längeren Pause einlädt. Hier oben verschaffen wir uns einen Überblick über die traumhafte Bucht in der wir uns die nächsten Tage bewegen werden und lassen unsere Blicke wie oben erwähnt schweifen und sich im großen Ganzen verlieren.

Stille !

Die Wanderung hoch führt uns an einem Gebirgsbach vorbei, der zu dieser Jahreszeit Wasser führt und uns mit seinem Geplächer kurz begleitet. Wir überqueren diesen und steigen durch Dichte Wälder und schmale Pfade hoch zum Kloster auf. Der Abstieg erfolgt über einen breiteren Waldweg mit grandiosen Panoramen und endet wieder am Meer.

7

Von dort aus geht es in eine nahegelegene Traverne, die uns mit ihrer traditionellen griechischen Küche beglücken wird.
Satt und zufrieden fahren wir zurück nach Olympiada in unsere tolle Ferienanlage, wo wir den zweiten Abend freudig und zufrieden ausklingen lassen werden.

Kalinichta ihr Lieben!

Bemerkung: Länge der Wanderung beträgt 17 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 450 Metern

"In der Betrachtung liegt die höchste Form des Glücks."

Aristoteles, sinngemäß nach der Nikomachischen Ethik

8

Tag 3

Das Ganze im Wasser

Immer vorausgesetzt, daß Poseidon einen guten Tag hat, möchten wir mit euch heute in die Karibik des Mittelmeeres eintauchen. Verbunden im Gleichtakt der Zweier-Kajaks, gleiten wir Paddelschlag um Paddelschlag über die Wellen ins Meer hinaus nach Kafkanas, einer unbewohnten Insel im Strymonischen Golf mit Traumstränden, die es zu erobern gilt.

Doch wie jeden Morgen bedienen wir uns erst des Frühstücksbuffets und packen individuell unsere Launchpakete. Im Anschluss erfolgt am ersten Paddeltag eine Einführung ins Kajakfahren und in eure Sicherheit.

9

Im Hafen von Olympiada lassen wir die Kajaks zu Wasser, nehmen Platz und stechen im wahrsten Sinne des Wortes in See. Nach ca. 3 Kilometer erreichen wir die Insel, umrunden diese und landen am einsamen Sandstrand an. Nach der Erkundung der Insel und einem entspannten Nachmittag paddeln wir im Abendlicht zurück in den sicheren Hafen.

Dort angekommen lassen wir es uns in einer ausgewählten Taverne gut gehen und gleiten in die Nacht.

Kalinichta!

10

Tag 4

Die Besänftigung des Dionysos

Der vierte göttliche Tag bricht herein an dem wir wieder unsere Wanderschuhe schnüren werden. Nach dem Frühstück geht es in das Reich des Sagen umworbenen Gott Dionysos, der nicht nur für Weinkonsum, sondern auch symbolisch für das Aufbrechen von Grenzen, die Naturkraft und die Freisetzung der menschlichen Seele stand. Das westliche Theater entstand durch seine Anwesenheit, da er durch Extase, die Menschen von ihren gesellschaftlichen Zwängen, Sorgen und Hemmungen heilen vermochte. Seine Feste (Dionysoskult) waren wild, laut und oft von ekstatischem Tanz und Musik geprägt.

Für eine Singlereise also ein Gebirge, daß bestiegen werden sollte.

11

Um den Gott des Weines gebührend zu würdigen, starten wir unsere Tour mit einer Besichtigung des Weingutes Biblia Chora inklusive einer kleinen Verköstigung, ihrer Weine, die zu den besten Griechenlands zählen. Das erfreut nicht nur uns, sondern auch Dionysos, der uns im Anschluss hoch hinaus in seine Gipfel begleiten wird und uns seine atemberaubende Heimat zeigt. Unter Outdoor Inthusiasten ein Geheimtipp. Ich traf dort oben am Gipfelkreuz eine Gruppe Wanderer, mit aus dem Himalaya stammenden Nepalesen. Auf meine Frage warum sie nicht im Himalaya wandern würden, wurde mir mitgeteilt, daß die Berge in Griechenland schöner seien und mehr zu bieten hätten.

Nach der herrlichen Wanderung und der Begegnung mit Dionysos fahren wir mit knurrendem Bauch in eine Taverne, erfreuen uns an der griechischen Küche und prosten den Göttern noch mal zu, jamass.
Nach dem Essen fahren wir wieder zurück in unsere Herberge.

Kalinichta!

„Denn wo der Wein fehlt, fehlet auch die Liebeslust und jede Freude, die die Welt erquicken kann!“

Euripides, Die Bakchen

12

Tag 5

Der Wunschtag

Der Wunsch ist laut meinem verstorbenem Nachbarn, den wir am 6. Tag unserer Reise noch näher kennen lernen dürfen, der Antrieb des Menschen. Der eigene Wunsch, sorgt für Vorfreude auf das Erdachte, dient als Fundament jeglicher Motivation und ist die Triebfeder der Seele. Aber nur solange der Wunsch mit Vernunft gewählt wird und erreichbar ist, erst dann führt er zu einer Selbstbestimmtheit und zum Erreichen seines Ziels und Zwecks.

Wir haben für euch nicht nur eine vernünftige Auswahl an Erlebnissen im Repertoire, die wir euch am 3.

13

Abend vorstellen werden, sondern auch außergewöhnlich schöne. Was aber möchtest du erleben? Das ist heute die Frage. Ob es der Wunsch nach Wasser, nach Berge, nach Städten, Kultur oder der Einsamkeit ist, euer Wunsch ist uns Befehl.

Näheres dazu findet ihr auch unter der Rubrik 'Wunschtag'.

Je nach dem, wo wir uns am Abend befinden, werden wir dort im Anschluss wieder eine ausgesuchte Taverne ansteuern und Kalorienspeicher mit Genuss füllen.

Kalinichta!

14

Tag 6

Eine Begegnung mit Aristoteles

Für Aristoteles stand fest, daß der Mensch ein 'Zoon Politikum' ist und ohne eine Gemeinschaft zu Grunde gehen würde.
Er propagierte die Vernunft (Logos), und fragte sich was das höchste Ziel des Menschen sei und wie es zu erreichen ist.

Da diese Frage aktueller denn je erscheint, wollen wir ihr heute genauer auf den Grund gehen. Seine peripatetische Philosophie übte er übrigens im gehen aus.

15

Übersetzt bedeutet Peripatetiker, der Spaziergänger. Ich finde, daß das überzeugende Argumente sind, um unsere Rucksäcke zu packen und uns auf Spuren suche zu begeben. Möglicherweise werden wir die Antwort finden, denn allzuweit, ist sie von unseren Rucksäcken nicht entfernt.

16

Nach dem Frühstück fahren wir morgens hoch hinaus in das Stratoniko-Gebirge, um von dem Aristoteles Park hinunter zu dem Geburtsort des großen Philosophen zu wandern, zur Ausgrabungsstätte Stageira. Die Wanderung führt uns 14 Kilometer und 850 Höhenmeter hinab, durch geschützte Urzeitliche Wälder, vorbei an Ruinen aus Byzantinischer Zeit, über Traumpfade mit atemberaubenden Panoramen über den Strymonischen Golf und endet direkt an der Ausgrabungsstätte auf der Halbinsel Liotopi. Vermutet wird, daß die immernoch vorhanden Artenvielfalt rund um Stagaira Aristoteles dazu bewegte, der erste wissenschaftliche Biologe der Menschheit zu werden. In Stagaira angekommen, werden wir über die imposante Ausgrabungsstätte laufen, die antike Atmosphäre aufsaugen und uns vorstellen wie es damals, vor 2500 Jahren hier zugegangen sein musste. Eine wahre Zeitreise in die Geschichts-u. Phylosophiebücher vergangener Tage.
Den Abend lassen wir, wie könnte es anders sein, bei Christos am Beach von Olympiada ausklingen und besprechen den nächsten Tag.

17

Kalinichta!

Bemerkung: Länge der Wanderung ca. 15 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 300 Meter hoch und 850 Meter runter.

„Alle Menschen streben von Natur nach Wissen.“

Aristoteles, Metaphysik, Buch I

18

Tag 7

Das verlassene Dorf

Die Augen öffnen sich, der Geist erwacht, das Frühstück ist angerichtet, das letzte Abenteuer wartet auf seine Entdeckung.
Heute möchten wir mit euch nochmal durch die Schönheit Nordgriechenlands wandeln.

Bei sommerlichen Temperaturen und blühender Landschaft ziehen wir los.

Über alte Brücken und Traumpfade erreichen wir das verlassene Dorf Messolakia, ein Lost place der besonderen Art.

19

Wo einst 2300 Menschen wohnten, erobert sich die Natur mit langem Atem, Pflanze für Pflanze ihr Reich zurück. Die für Aristoteles so wichtige Gemeinschaft ist hier mit jedem Tod eines Dorfbewohners sukzessive auseinander gefallen. Ein Ort des Staunens und des Verweilens. Nicht nur auf Grund des Ortes an sich, sondern auch wegen seines umwerfenden Panoramas.

Nachdem unsere Launchpakete leichter geworden sind, wandern wir zurück durch die Berge wieder Richtung Zivilisation.
Mit dem Bus geht's zurück nach Olympiada, wo wir es uns nicht nehmen lassen, euch am letzten Abend zu einem Barbecue einzuladen.

Den Abend in der gemütlichen Atmosphäre des Gartens, genießen wir nochmal in harmonischer Runde, stoßen nochmal auf uns und alle anderen Götter an und sagen,  efcharistó und kalinichta.

20

Bemerkung: Länge der Wanderung beträgt 17 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 400 Metern.

21

Tag 8

Heimreise

Der Vorhang fällt, die Show ist vorbei und das Licht geht an. Wer kennt das nicht? Rausgerissen aus unserer Rolle als Beobachter verlassen wir das Theater. Doch anders als im Theater waren wir die Hauptdarsteller auf der Bühne und im besten Falle auch der Zuschauer, der das Erlebte bewusst wahrgenommen hat.

Um einige Erfahrungen reicher, heißen wir den Morgen in aller Ruhe willkommen und lassen unsere Reise bei unserem letzten gemeinsamen Frühstück ausklingen. Eine letzte Umarmung, ein letzter Wink und dann bringt euch der Shuttle wieder zum Flughafen nach Thessaloniki.

22

Wanderer, es gibt keinen Weg, der Weg entsteht im Gehen.

Ich hoffe, daß euch meine Reisebeschreibung gefallen hat und wir dich für dieses Abenteuer gewinnen können.

Für Fragen zur Buchung oder Sonstiges kontaktiert ihr mich am besten per Telefon oder per E-Mail.

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Tag 1: Ankunft

Wie bei allen anderen Reisen, die wir anbieten, holen wir euch am Flughafen Thessaloniki um 14.00 Uhr an Parkplatz P5 ab.
Informationen hierzu findet ihr unter der Rubrik 'Flüge und Shuttle'.

Vom Flughafen geht es über die Berge Thessalonikis auf direktem Wege nach Olympiada, wo wir an unserem tollen Feriendomizil 'Garden Residenz' ankommen.

Auch hierzu findet ihr alle Informationen in der Rubrik 'Unterkunft'.

Nach der Ankunft gibt es zu allererst eine herzliche Begrüßung und ein fröhliches Willkommen heißen. Im Anschluss beziehen wir die Zimmer und lernen unser Unterkunft und die Gemeinschaft kennen.

Nach einer Verschnaufpause geht es dann in mein Lieblings -Fischrestaurant, wo uns Christos mit seinen selbst gefangenen Spezialitäten verwöhnen wird. Sein Restaurant liegt direkt am Meer und bietet uns eine Traumkulisse über die Bucht.
Hier lassen wir unseren ersten Abend individuell ausklingen.

Kalinichta!

Tag 2: Das große Ganze im Überblick

Der ein oder andere kennt das Gefühl, wenn der Geist über den Dingen schwebt, man Gedankenlosigkeit verspürt, das Körpergefühl schwindet und man in einen Zustand der Glückseligkeit eintaucht, gerade so, als sei man nicht Zuhause, sondern wo anders, oder eben mittendrin.

Diesen Zustand den Aristoteles die Theoria nannte, möchten wir an diesem Tage hoch oben über dem Strymonischen Golf mit euch erleben. Er führt seiner Ansicht nach zur höchsten Form menschlichen Glückes, zur Eudaimonia, die durch einfache zweckfreie reine Betrachtung zu erfahren ist. In diesem Zustand verschmelzen wir mit dem Strymonischen Golf, der so scheint es zu unseren Füßen liegt und werden eins mit ihm und mit unserer Umwelt.

Ein Augenblick von Frieden, Freude und Freiheit, erwartet uns also.

Doch zuvor genießen wir den ersten Augenaufschlag, begrüßen den Tag und folgen dem Duft von frischem Kaffee, der uns zum Frühstücksbuffet lockt. Gestärkt und mit gepacktem Rucksack fahren wir nach Asprovalta, was zentral am Kopf des Golfes im Norden liegt. Von dort aus starten wir am Meer und wandern hoch hinaus in das Kerdylio-Gebirge.

Nach 5,5 Kilometer und 450 Höhenmeter erreichen wir ein verlassenes knapp 500 Jahre altes Kloster aus der Osmanischen Zeit namens Agios Georgios. Nach weiteren 500 Meter stoßen wir auf eine alte Festung aus der byzantinischen Epoche, dort angekommen werden wir von einem atemberaubenden Ausblick über den gesamten Strymonischen Golf begrüßt, der uns zu einer längeren Pause einlädt. Hier oben verschaffen wir uns einen Überblick über die traumhafte Bucht in der wir uns die nächsten Tage bewegen werden und lassen unsere Blicke wie oben erwähnt schweifen und sich im großen Ganzen verlieren.

Stille !

Die Wanderung hoch führt uns an einem Gebirgsbach vorbei, der zu dieser Jahreszeit Wasser führt und uns mit seinem Geplächer kurz begleitet. Wir überqueren diesen und steigen durch Dichte Wälder und schmale Pfade hoch zum Kloster auf. Der Abstieg erfolgt über einen breiteren Waldweg mit grandiosen Panoramen und endet wieder am Meer.
Von dort aus geht es in eine nahegelegene Traverne, die uns mit ihrer traditionellen griechischen Küche beglücken wird.
Satt und zufrieden fahren wir zurück nach Olympiada in unsere tolle Ferienanlage, wo wir den zweiten Abend freudig und zufrieden ausklingen lassen werden.

Kalinichta ihr Lieben!

Bemerkung: Länge der Wanderung beträgt 17 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 450 Metern

"In der Betrachtung liegt die höchste Form des Glücks."

Aristoteles, sinngemäß nach der Nikomachischen Ethik
Tag 3: Das Ganze im Wasser

Immer vorausgesetzt, daß Poseidon einen guten Tag hat, möchten wir mit euch heute in die Karibik des Mittelmeeres eintauchen. Verbunden im Gleichtakt der Zweier-Kajaks, gleiten wir Paddelschlag um Paddelschlag über die Wellen ins Meer hinaus nach Kafkanas, einer unbewohnten Insel im Strymonischen Golf mit Traumstränden, die es zu erobern gilt.

Doch wie jeden Morgen bedienen wir uns erst des Frühstücksbuffets und packen individuell unsere Launchpakete. Im Anschluss erfolgt am ersten Paddeltag eine Einführung ins Kajakfahren und in eure Sicherheit. Im Hafen von Olympiada lassen wir die Kajaks zu Wasser, nehmen Platz und stechen im wahrsten Sinne des Wortes in See. Nach ca. 3 Kilometer erreichen wir die Insel, umrunden diese und landen am einsamen Sandstrand an. Nach der Erkundung der Insel und einem entspannten Nachmittag paddeln wir im Abendlicht zurück in den sicheren Hafen.

Dort angekommen lassen wir es uns in einer ausgewählten Taverne gut gehen und gleiten in die Nacht.

Kalinichta!

Tag 4: Die Besänftigung des Dionysos

Der vierte göttliche Tag bricht herein an dem wir wieder unsere Wanderschuhe schnüren werden. Nach dem Frühstück geht es in das Reich des Sagen umworbenen Gott Dionysos, der nicht nur für Weinkonsum, sondern auch symbolisch für das Aufbrechen von Grenzen, die Naturkraft und die Freisetzung der menschlichen Seele stand. Das westliche Theater entstand durch seine Anwesenheit, da er durch Extase, die Menschen von ihren gesellschaftlichen Zwängen, Sorgen und Hemmungen heilen vermochte. Seine Feste (Dionysoskult) waren wild, laut und oft von ekstatischem Tanz und Musik geprägt.

Für eine Singlereise also ein Gebirge, daß bestiegen werden sollte. Um den Gott des Weines gebührend zu würdigen, starten wir unsere Tour mit einer Besichtigung des Weingutes Biblia Chora inklusive einer kleinen Verköstigung, ihrer Weine, die zu den besten Griechenlands zählen. Das erfreut nicht nur uns, sondern auch Dionysos, der uns im Anschluss hoch hinaus in seine Gipfel begleiten wird und uns seine atemberaubende Heimat zeigt. Unter Outdoor Inthusiasten ein Geheimtipp. Ich traf dort oben am Gipfelkreuz eine Gruppe Wanderer, mit aus dem Himalaya stammenden Nepalesen. Auf meine Frage warum sie nicht im Himalaya wandern würden, wurde mir mitgeteilt, daß die Berge in Griechenland schöner seien und mehr zu bieten hätten.

Nach der herrlichen Wanderung und der Begegnung mit Dionysos fahren wir mit knurrendem Bauch in eine Taverne, erfreuen uns an der griechischen Küche und prosten den Göttern noch mal zu, jamass.
Nach dem Essen fahren wir wieder zurück in unsere Herberge.

Kalinichta!

„Denn wo der Wein fehlt, fehlet auch die Liebeslust und jede Freude, die die Welt erquicken kann!“

Euripides, Die Bakchen
Tag 5: Der Wunschtag

Der Wunsch ist laut meinem verstorbenem Nachbarn, den wir am 6. Tag unserer Reise noch näher kennen lernen dürfen, der Antrieb des Menschen. Der eigene Wunsch, sorgt für Vorfreude auf das Erdachte, dient als Fundament jeglicher Motivation und ist die Triebfeder der Seele. Aber nur solange der Wunsch mit Vernunft gewählt wird und erreichbar ist, erst dann führt er zu einer Selbstbestimmtheit und zum Erreichen seines Ziels und Zwecks.

Wir haben für euch nicht nur eine vernünftige Auswahl an Erlebnissen im Repertoire, die wir euch am 3. Abend vorstellen werden, sondern auch außergewöhnlich schöne. Was aber möchtest du erleben? Das ist heute die Frage. Ob es der Wunsch nach Wasser, nach Berge, nach Städten, Kultur oder der Einsamkeit ist, euer Wunsch ist uns Befehl.

Näheres dazu findet ihr auch unter der Rubrik 'Wunschtag'.

Je nach dem, wo wir uns am Abend befinden, werden wir dort im Anschluss wieder eine ausgesuchte Taverne ansteuern und Kalorienspeicher mit Genuss füllen.

Kalinichta!

Tag 6: Eine Begegnung mit Aristoteles

Für Aristoteles stand fest, daß der Mensch ein 'Zoon Politikum' ist und ohne eine Gemeinschaft zu Grunde gehen würde.
Er propagierte die Vernunft (Logos), und fragte sich was das höchste Ziel des Menschen sei und wie es zu erreichen ist.

Da diese Frage aktueller denn je erscheint, wollen wir ihr heute genauer auf den Grund gehen. Seine peripatetische Philosophie übte er übrigens im gehen aus. Übersetzt bedeutet Peripatetiker, der Spaziergänger. Ich finde, daß das überzeugende Argumente sind, um unsere Rucksäcke zu packen und uns auf Spuren suche zu begeben. Möglicherweise werden wir die Antwort finden, denn allzuweit, ist sie von unseren Rucksäcken nicht entfernt.

Nach dem Frühstück fahren wir morgens hoch hinaus in das Stratoniko-Gebirge, um von dem Aristoteles Park hinunter zu dem Geburtsort des großen Philosophen zu wandern, zur Ausgrabungsstätte Stageira. Die Wanderung führt uns 14 Kilometer und 850 Höhenmeter hinab, durch geschützte Urzeitliche Wälder, vorbei an Ruinen aus Byzantinischer Zeit, über Traumpfade mit atemberaubenden Panoramen über den Strymonischen Golf und endet direkt an der Ausgrabungsstätte auf der Halbinsel Liotopi. Vermutet wird, daß die immernoch vorhanden Artenvielfalt rund um Stagaira Aristoteles dazu bewegte, der erste wissenschaftliche Biologe der Menschheit zu werden. In Stagaira angekommen, werden wir über die imposante Ausgrabungsstätte laufen, die antike Atmosphäre aufsaugen und uns vorstellen wie es damals, vor 2500 Jahren hier zugegangen sein musste. Eine wahre Zeitreise in die Geschichts-u. Phylosophiebücher vergangener Tage.
Den Abend lassen wir, wie könnte es anders sein, bei Christos am Beach von Olympiada ausklingen und besprechen den nächsten Tag.

Kalinichta!

Bemerkung: Länge der Wanderung ca. 15 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 300 Meter hoch und 850 Meter runter.

„Alle Menschen streben von Natur nach Wissen.“

Aristoteles, Metaphysik, Buch I
Tag 7: Das verlassene Dorf

Die Augen öffnen sich, der Geist erwacht, das Frühstück ist angerichtet, das letzte Abenteuer wartet auf seine Entdeckung.
Heute möchten wir mit euch nochmal durch die Schönheit Nordgriechenlands wandeln.

Bei sommerlichen Temperaturen und blühender Landschaft ziehen wir los.

Über alte Brücken und Traumpfade erreichen wir das verlassene Dorf Messolakia, ein Lost place der besonderen Art.
Wo einst 2300 Menschen wohnten, erobert sich die Natur mit langem Atem, Pflanze für Pflanze ihr Reich zurück. Die für Aristoteles so wichtige Gemeinschaft ist hier mit jedem Tod eines Dorfbewohners sukzessive auseinander gefallen. Ein Ort des Staunens und des Verweilens. Nicht nur auf Grund des Ortes an sich, sondern auch wegen seines umwerfenden Panoramas.

Nachdem unsere Launchpakete leichter geworden sind, wandern wir zurück durch die Berge wieder Richtung Zivilisation.
Mit dem Bus geht's zurück nach Olympiada, wo wir es uns nicht nehmen lassen, euch am letzten Abend zu einem Barbecue einzuladen.

Den Abend in der gemütlichen Atmosphäre des Gartens, genießen wir nochmal in harmonischer Runde, stoßen nochmal auf uns und alle anderen Götter an und sagen,  efcharistó und kalinichta.

Bemerkung: Länge der Wanderung beträgt 17 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 400 Metern.

Tag 8: Heimreise

Der Vorhang fällt, die Show ist vorbei und das Licht geht an. Wer kennt das nicht? Rausgerissen aus unserer Rolle als Beobachter verlassen wir das Theater. Doch anders als im Theater waren wir die Hauptdarsteller auf der Bühne und im besten Falle auch der Zuschauer, der das Erlebte bewusst wahrgenommen hat.

Um einige Erfahrungen reicher, heißen wir den Morgen in aller Ruhe willkommen und lassen unsere Reise bei unserem letzten gemeinsamen Frühstück ausklingen. Eine letzte Umarmung, ein letzter Wink und dann bringt euch der Shuttle wieder zum Flughafen nach Thessaloniki.

Wanderer, es gibt keinen Weg, der Weg entsteht im Gehen.

Ich hoffe, daß euch meine Reisebeschreibung gefallen hat und wir dich für dieses Abenteuer gewinnen können.

Für Fragen zur Buchung oder Sonstiges kontaktiert ihr mich am besten per Telefon oder per E-Mail.

Im Reisepreis enthalten

  • Sieben Übernachtungen in der Garden Residence
  • Frühstück
  • Lunchpakete für die Ausflüge
  • Transfers während der Reise
  • Abholung und Rückfahrt zum Flughafen Thessaloniki
  • Eintrittspreise und Kurtaxen
  • Die ganztägige Betreuung durch Torsten und/oder Tatjana
  • Das Barbecue am Wunschtag inklusive Essen und Getränke
  • Benötigte Ausrüstung, soweit sie für das jeweilige Programm vorgesehen ist

Nicht im Preis enthalten

  • Die Flüge
  • Abendessen, sofern sie nicht ausdrücklich im Programm enthalten sind
  • Getränke außerhalb des enthaltenen Barbecues
  • Trinkgelder
  • Persönliche Ausgaben

Preise

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Unterkunft

Wir wohnen während der gesamten Reise in der Garden Residence am Rand des kleinen Fischerdorfs Olympiada. Die Ferienanlage liegt eingebettet in einer bewaldeten, immergrünen Hügellandschaft und befindet sich nur wenige Minuten vom Meer entfernt.

Von dort starten wir zu unseren Wanderungen und Ausflügen. Am Morgen frühstücken wir gemeinsam und stellen uns unseren Proviant für den Tag zusammen. Am Abend kehren wir in ausgewählte Tavernen ein oder lassen den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft ausklingen.

Poolbereich bei Dämmerung
Poolbereich bei Dämmerung
Garten / Grillhäuschen der Unterkunft
Garten / Grillhäuschen der Unterkunft
Außenansicht der Garden Residence in Olympiada
Außenansicht der Garden Residence in Olympiada
Schlafzimmer der Unterkunft
Schlafzimmer der Unterkunft

Reisetermine

08.05.2027 - 15.05.2027

Samstag bis Samstag, nur für Singles

19.05.2027 - 26.05.2027

Mittwoch bis Mittwoch, nur für Singles

Informationen

Reiseinformationen
Maximale Teilnehmerzahl 18  bei voller Belegung durch drei Vierergruppen, ansonsten 12 ohne Einzelzimmer Buchung. Minimale Teilnehmerzahl 6. Sollte die minimale Teilnehmerzahl von 6 unterschritten werden findet die Reise nicht statt.

Voraussetzungen
Die Wanderungen setzen Trittsicherheit und eine solide Grundkondition voraus. Ihr solltet in der Lage sein, die angegebenen Streckenlängen und Höhenmeter zu bewältigen.
Wir wollen keine Rekorde brechen und keinen Wettkampf veranstalten. Trotzdem ist es wichtig, die eigene körperliche Verfassung ehrlich einzuschätzen. Das hilft euch selbst, der Gruppe und uns als Veranstaltern.
Festes Schuhwerk mit einer profilierten, rutschfesten Sohle ist erforderlich. Wanderstöcke können bei Auf- und Abstiegen hilfreich sein.

Wetter
Wir versuchen im Land der Götter unser Möglichstes. Den Wettergott zu besänftigen haben wir allerdings noch nicht geschafft. Außerhalb unserer Macht liegend, kann es somit passieren, das die einzelnen Touren verkürzt, ausfallen oder in anderer Reihenfolge stattfinden. Dies ist zuallererst der Sicherheit geschuldet, da Bergtouren bei Gewitter oder Starkregen zum Beispiel nicht stattfinden können. Von Touren auf dem Wasser ganz zu schweigen.
Wir bitten um euer Verständnis!

Zimmerbelegung und Preisnachlässe
Da wir in den drei kleineren Häusern zwei Badezimmer haben und die Möglichkeit besitzen, das Doppelbett und die Schlafcouch zu bequemen Einzelbetten umzugestalten, besteht die Möglichkeit, zu dritt oder zu viert anzureisen und sich das Haus zu teilen. Der Rabatt für eine Dreibettbelegung beläuft sich auf 5 Prozent je Gast. Bei Vierbettbelegung erhaltet ihr 10 Prozent Ermäßigung auf den regulären Reisepreis je Gast im Haus.
Ein Preisaufschlag entfällt nur auf die Buchung eines Doppelzimmers als Einzelbelegung.
Der reguläre Reisepreis bezieht sich immer auf die Belegung eines halben Doppelzimmer.
Zur Verfügung stehen die drei Doppelzimmer des Haupthauses, die als Einzelzimmer buchbar sind.
Der Aufpreis beträgt 40 Prozent des regulären Reisepreises.

Eschiakos Stempel

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